Die schönsten Filme, die ich kenne (62): „Twinkle, Twinkle, Little Pink“

Paulchen Panther erwirbt ein hochgelegenes Felsengrundstück und baut sich dort ein Haus. Bald darauf stellt er fest, warum es so günstig zu haben war: es liegt in der Blick-Achse eines Konservatoriums, und Paulchens Haus versperrt dem Astronom den Blick auf den Mond. Nachdem der Mann Paulchens Rollo zunächst für ein Zeichen von Leben auf seinem Lieblings-Himmelskörper gehalten hat, kommt es zum slapsticktypischen wechselseitigen Austausch von Feindseligkeiten, um den Kontrahenten auszuschalten. Während es der Astronom mit klassischen Requisiten versucht (Dynamitkerzen, eine Kanone), erweisen sich Paulchens Mittel (ein farbiger Pinsel, Grüne-Männchen-Marionetten) als die probateren.

Die besten Cartoons sind die, die mit den besonderen Naturgesetzen des Mediums umgehen. Dieses Stilmittel zählte in den 70er Jahren zu den zähesten Argumenten, lieber keine Cartoons anzuschauen (Verblödung drohte!). Heute, da solche Diskussionen verklungen sind, hat der „Pink Panther“ andere Probleme: seine Cartoons sind vor einigen Jahren durch den Missbrauch durch eine Terrorgruppe mit klebrigen Fingerabdrücken versehen worden, die manchem Lacher im Wege gestanden haben dürften. „Twinkle, Twinkle, Little Pink“ aus der Trickserie „Der rosarote Panther“ ist mein Wiedereinstiegsvorschlag für jene, die sich von kriminellen Elementen nicht auch noch den Cartoon-Spaß vermiesen lassen möchten.

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