Hedy Lamarr – 2. Finale

betr.: 104. Geburtstag von Hedy Lamarr

Die aus Österreich stammende Hedy Lamarr war für den Beruf der klassischen Hollywood-Leinwandschönheit, den man naturgemäß nur kurze Zeit ausüben kann, zutiefst überqualifiziert. So entwickelte sie gemeinsam mit dem „Bad Boy Of Music“ George Antheil im Zweiten Weltkrieg im Dienste der US Navy und der Alliierten eine Technik, die als früher Vorläufer der Bluetooth- und WLAN-Technologie angesehen wird.
Von ihr ist nicht nur das Todesdatum überliefert, wir können (wenn auch nicht ganz so präzise) gewissermaßen auch das Ende ihres Nachruhmes in Hollywood benennen. Darin liegt eine mitleidlos-flapsige Tragik, die gut in Kenneth Angers Skandalchronik „Hollywood Babylon“ gepasst hätte.
Ein Mitarbeiter vom Hollywooder Wachsfigurenkabinett weiß zu berichten: „2002 – nach 35 Jahren in der Ausstellung – wurde die Wachsfigur von Hedy Lamarr aussortiert und in eine Abstellkammer verbannt, weil unser Direktor sich neue und angesagtere Gesichter wünschte. Das Pikante ist, dass ein Wachmann bei uns arbeitete, der gern Mädchen vom Hollywood-Boulevard aufgabelte, die er nach Ladenschluss ins Museum brachte, um dort Sex mit ihnen zu haben. In einem Abstellraum standen nun die Wachsfiguren von Hedy Lamarr, Shirley Temple und zwei weiteren unter der Treppe neben einem Klavier. Dahin brachte dieser Mann gern seine Opfer, um sie auf dem Klavier zu besteigen. Einmal fiel er herunter, über die Figuren und brach Hedy Lamarr die Arme ab, der Kopf war auch beschädigt. Sie war nicht mehr zu reparieren. Das war’s dann mit ihr.“

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