Gängeviertel – ein Chanson

betr.: 23. Todestag von Effi Effinghausen

Solange Effi noch lebte, war das von ihm mitbetriebene Café Gnosa auch eine Spielstätte für kleinkünstlerische Veranstaltungen sowie Filmabend-Reihen auf einem klobigen Röhrenfernseher. Im hinteren Raum stand ein Klavier, das nach Effis Tod irgendwann abgeräumt wurde. Weihnachtsshows und der Gnosa-Geburtstag wurden mit literarisch-musikalischen Programmen gefeiert, an denen auch Effi mitwirkte. Nach seinem Rückzug von der Tingelei mit seinem Pianiste-Compositeur Eric Gabriel spielte er, begleitet von Matthias Weikert, noch ein vorwiegend aus Tangos bestehendes Programm mit klassischem Material und verkleidete sich dazu entweder als eine wohlbekannte Frauenfigur oder erschien androgyn-mondän im Frack; auf seine Interpretation hatte das Outfit keinen keinen Einfluss.

EffiweihnachtEffis letzte Gnosa-Weihnacht im Kreise befreundeter Kollegen: ein Flyer im damals üblichen Kartoffeldruck-Look und ein Ablauf mit Effis markanter Handschrift. Über diese Art von Veranstaltungen in Cafés ist die Zeit insgesamt weitgehend hinweggegangen. Die Tradition der Ausstellungen – auf dem Flyer unten – hat sich im Gnosa bis heute erhalten.

Dieses Chanson stammt aus Effis Repertoire von und mit Eric Gabriel. Kein Weihnachtslied, aber ein Beitrag aus ihrer Reihe von Hamburgensien.

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