Sunken Rhapsodies – Konzertmusik für das Kino (5): „A King In New York“

betr.: 41. Todestag von Charles Chaplin

King In New York_LD_F

Die Arbeit an seinem Film „City Lights“ bedeutete für Charles Chaplin gleichzeitig die für ihn besonders heikle Umstellung auf den Tonfilm. So zogen sich die Dreharbeiten über knapp drei Jahre hin. Während dieser Zeit begann er auch, seine eigene Filmmusik zu komponieren, d.h. er pfiff seinem musikalischen Leiter Alfred Newman die Melodien zur Niederschrift vor oder spielte sie auf dem Cello. In den folgenden Jahren schrieb Chaplin – jeweils unterstützt von einem fähigen, ihm ergebenen Musiker – die Musik sowohl für seine aktuellen Filme als auch nachträglich jene für das bestehende stumme Werk, beginnend 1942 mit „The Gold Rush“ (1925) und endend mit „A Woman of Paris“ im Jahre 1972, fünf Jahre vor seinem Tod.
Bei der Arbeit an seiner antiamerikanischen Satire „A King In New York“ (1956) wurde er von Eric James unterstützt. Der Soundtrack, zu dem auch einige Songs gehören, hätte sich gut für eine Bearbeitung als Concerto geeignet. Dies wurde leider bisher nicht unternommen. Nur die „Mandolin Serenade“, das große Titelmotiv, ist immer wieder eingespielt worden und als Easy-Track auf diversen Chaplin-Samplern gelandet.

So hätte sich dieses Concert anhören können. Man beachte den fantasievollen Umgang mit der amerikanischen Nationalhymne gleich zu Beginn im Trompeten-Intro.


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