Referenzliteratur

zum Einführungskurs in die Geschichte der Comedy an der Schauspielschule Zerboni, München

Diese Liste versteht sich als Ergänzung zu den Comedy-Ratgebern, Biographien und Schnellkursen, die inzwischen erhältlich sind bzw. sich allgemein durchgesetzt haben. Um die meisten dieser Titel muss man sich antiquarisch bemühen.

„Geschichte der literarischen Vortragskunst“, Bd. 2, J B Metzler
Hier geht es zwar um das weite im Titel bezeichnete Feld, aber zeitgenössische Formate wie „Poetry Slam“ werden mit der gleichen Sorgfalt beleuchtet wie die vielen literarischen Vorläufer, die sich im Stand-Up niedergeschlagen haben – idealerweise …

William K. Everson: „Laurel und Hardy und ihre Filme“, Goldmann-Verlag
Es gibt kein besseres Buch über den Dialog des Komödianten mit dem Publikum – anhand des berühmtesten Comedy-Duos des Medienzeitalters.  Die wenigen Dinge, die hier nicht zur Sprache kommen stehen in dem Buch, das der gleiche Autor über den klassischen Horrorfilm geschrieben hat (und das ebenso witzig ist).

Rolf Giesen: „Lachbomben“, Heyne Filmbibliothek
Die wichtigsten Filmkomiker werden in brillanten Kurzportraits auf den Punkt gebracht. Die meisten von ihnen haben im Vaudeville angefangen. Der folgende Band geht chronologisch weiter voran und stellt uns einige Stand-Up Comedians vor, die ihre Karriere auf der Leinwand fortgesetzt haben.

Jerry Lewis: „Wie ich Filme mache“ („The Total Filmmaker“), rororo
Neben Woody Allen hat sich kein Komiker seiner Generation, der auf der Bühne anfing und dann im Film zu Ruhm erlangte, so konsequent als Regisseur weiter ausdefiniert. Hier lässt uns Jerry Lewis an seinen Erkenntnissen teilhaben. – Ein vergleichbares Buch von Allen steht noch aus.

„Das große Quatsch-Comedy-Buch“, Henschel
Bis heute gibt es kein umfassendes Werk über die Geschichte des Deutschen Fernsehens – nur vereinzelte Fan-Bücher wie dieses. Immerhin den erfreulichen Teil der Geschichte der Comedy im Fernsehen erfahren wir hier auf der Basis zahlreicher Gespräche, die Christoph Dompke mit Zeitzeugen geführt hat.

Heino Jaeger: „Man glaubt es nicht“, Kein & Aber
„Großhumorist“, Loriot-Vorbild – und trotzdem noch immer ein Geheimtipp: Heino Jaegers Einakter und Monologe werden ergänzt von einer Biographie aus der Feder seines Freundes und Weggefährten Joska Pintschovius, der nicht weniger gescheit, präzise, erbarmungslos als und vermutlich ebenso komisch ist wie Jaeger selbst.

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