Archiv der Kategorie: Buchauszug

Vertriebener ohne Verband

Kurz nach meinem fünften Geburtstag schaffte man mich vom Niederrhein, an den ich kaum Kindheitserinnerungen habe, ins Saarland. Da meine Eltern mich begleiteten, nenne ich das Ganze heute gern „Helikopter-Kinderlandverschickung“. Angeblich erfolgte unser Umzug in die südwestdeutsche Hochburg der Kohle- … Weiterlesen

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Oma 100

betr.: die saarländische Mentalität / Demografischer Wandel Ich habe gelesen, dass besonders gesunde, robuste Menschen ab einem bestimmten Lebensalter – wohl irgendwann nach 80, 85 –  nicht mehr weiteraltern, sondern in eine Art lebendiges Mumienstadium übergehen. Wie eine eingetrocknete Blüte in … Weiterlesen

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Wie man ein Dialogbuch schreibt (9)

Es ist allgemein bekannt, dass man für ein und die selbe Aussage im Deutschen mehr Silben braucht als im Englischen. Der Übersetzer Harry Rowohlt, der ein Dialogbuch verfasste und diesen Job dann als „elende Schinderei“ nicht weiter verfolgen wollte, sprach … Weiterlesen

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Die schönsten Filme, die ich kenne (85): „Es geschah am hellichten Tag“

Die neunjährige Gritli ist bestialisch ermordet worden. Als der Hausierer Jaquier in einem Wald in Graubünden ihre Leiche findet, wird er als Tatverdächtiger festgenommen. Seine Unschuldsbeteuerungen nützen wenig, denn die Polizei steht unter Druck: zwei ähnliche Morde konnten bisher nicht … Weiterlesen

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Was ist eigentlich komisch?

Die beiden Bedeutungen, die das Wort „komisch“ in unserem Sprachgebrauch haben kann – „zum Lachen“ bzw. „seltsam / irritierend“ – haben auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun. Sie sind einander beinahe entgegengesetzt. Dennoch hat diese Zweifachbedeutung ihre Richtigkeit. … Weiterlesen

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Was ist Inspiration? (1)

Der hochproduktive “Pulpsmith” Lester Dent* hatte 1936 Grund, sich über sich selbst zu ärgern: er formulierte eine etwas gönnerhafte Gebrauchsanweisung, wie man einen erfolgreichen Groschenroman schreibt und bekam dann hunderte von dankbaren Zuschriften; einige davon stammten von seinen Kollegen bzw. … Weiterlesen

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Ixen für Anfänger (14) – Regie zwischen den Zeilen (ii)

Fortsetzung von gestern Diese Charakteristik bleibt erhalten, wenn wir uns die gleichen Typen in einer neuzeitlichen (also deutlich banaleren) Situation vorstellen, z.B. als Teil einer Reisegruppe, die den Anschluss an ihre Reiseleitung (und ihre Frauen) verloren hat und dies nun … Weiterlesen

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Ixen für Anfänger (13) – Regie zwischen den Zeilen (i)

Diese Szene laut vorzulesen, ist ein Kinderspiel: die abgebildeten Herren sind wackere Seeleute (vermutlich 18. Jahrhundert), entsprechend robust und mit allen Wassern gewaschen. Auf einem Landgang werden Sie mit einer abenteuerlichen Situation  konfrontiert, die sie zunächst verunsichert. Auf diesen beiden … Weiterlesen

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Drunter durch

Vorgeschichte aus dem unveröffentlichten Jugendbuch „Ich will ja gar nicht mitspielen“, das eine westdeutsche Jugend in den frühen 80er Jahren beschreibt. Auf meinem Schulweg gab es einen Briefkasten. Er hing an der letzen Hausecke, die ich umrunden musste, ehe die … Weiterlesen

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In der Umlaufbahn

Aus dem unveröffentlichten Jugendbuch „Ich will ja gar nicht mitspielen“, das eine westdeutsche Jugend in den frühen 80er Jahren beschreibt. Auch zur Freundschaft braucht man Talent, nicht nur zu so musischen Verrichtungen wie Jonglieren oder Klavierspielen. Das habe ich begriffen, … Weiterlesen

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