Archiv der Kategorie: Medienphilosophie

Im Prokrustesbett des linearen Fernsehens

Heute abend wird im NDR-Fernsehen zum ersten mal seit 33 Jahren ein wirklich wundervoller „Tatort“-Oldie ausgestrahlt: „Das stille Geschäft“ mit Horst Bollmann als MAD-Major Delius und Günther Ungeheuer als Bösewicht. Die Vorfreude ist nicht ungetrübt: kürzlich musste ich zu meinem … Weiterlesen

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Status Quo des Mainstreams – Ein Destillat

betr.: „Es war einmal“ von Philipp Oehmke im „Spiegel“ 29 / 2021 Im o.g. Artikel fasst der Autor nebenbei sehr gekonnt den aktuellen Zu- bzw. Zwischenstand unserer Popkultur und ihrer Rezeption zusammen und pflegt ihn historisch ein. Er beschreibt meine … Weiterlesen

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Der Durchlauferhitzer

Zum Tode von Alfred Biolek Als vor einigen Jahren die intime Gesprächssendung „Thadeusz“ eingestellt wurde, ging damit das feinste Talk-Format im deutschen Fernsehen zuende. Frank Thadeusz war nicht nur höflich zu seinen Gästen, er wusste auch über sie und ihre … Weiterlesen

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Der aktuelle Inzidenzwert

Es gab eine Zeit, da bedeutete ein großer kommerzieller bzw. Publikumserfolg ein solides Kennzeichen für Qualität. Wer der Herde ins Kino hinterherlief oder sich etwa an der Oscar-Verleihung orientierte, hatte gute Aussichten, sich zu amüsieren oder sich doch zumindest nicht … Weiterlesen

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Den Zuschauer abholen

In guter Text, ein gutes Sendemanuskript, ein gutes Drehbuch lässt alles weg, was der Betrachter ohnehin selber denkt. Das erste, was uns beim Schreiben einfällt, muss also automatisch in die Tonne, denn es fällt auch jedem anderen als erstes ein.In … Weiterlesen

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Ein Wiedersehen mit den „Unbestechlichen“ („All The President’s Men“)

Gestern sah ich mal wieder „All The President’s Men“, in dem Robert Redford und Dustin Hoffman die beiden Enthüllungsjournalisten der „Washington Post“ spielen, die den Watergate-Skandal ans Licht bringen. Der Film ist selbst für die Verhältnisse der mittleren 70er Jahre … Weiterlesen

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Zur Geschichte des Spoilers

Eine fesselnde Geschichte stürzt uns in ein Wechselbad Gefühle: einerseits würden wir zu gerne wissen, was als nächstes Passiert, damit die Spannung nachlässt, andererseits würden wir den Spielverderber (to spoil = verderben), der uns diesen Gefallen tut, sicher nicht als … Weiterlesen

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Elend und Größe des Modus Operandi

Wenn man ein künstlerisches Prinzip erst einmal durchschaut hat, kann einem das den ganzen Spaß verderben.Ich erinnere mich noch, wann mir das bewusst wurde. Die Serie „Golden Girls“ wurde von mir und vielen meiner Altersgenossen sehr geliebt. Für unsere Sitcom-unerfahrenen … Weiterlesen

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Besser ging’s nicht

betr.: 58. Geburtstag von Helen Hunt Niemand macht sich die Mühe, alle paar Jahre nachzuprüfen, ob kanonische Einordnungen noch gültig sind. Das ist in der Hochkultur genauso wie in der Leichten Muse – nur dass in dieser die Zeit weitaus … Weiterlesen

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Die kollektive Zuschauererwartung – Was ist das?

Dieser von William K. Everson geprägte Ausdruck bezeichnet die erste, noch unkontrollierbare Reaktion auf einen kulturellen Schlüsselreiz und die daraus resultierende Erwartungshaltung. – Wir geben es nicht gern zu, aber jenseits unseres Individualismus sind wir einander ähnlicher als wir denken, … Weiterlesen

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