Tierhaargespräche

geführt von Monty Arnold

Zeitalter der Nostalgie

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Die Outtakes von Ralf König (128): „Herbst in der Hose“ (xxvii)

Weihnachtsbesuch 21
Der Besuch bei Konrads Mutter findet im Buch später statt als geplant, dafür früher im Jahreskreis, nämlich zu Ostern. Der Gesprächsverlauf ist ein anderer als einmal angedacht, und die musikalische Einlage wird noch ausgelassen. Zwischen diesen beiden Seitenhälften fehlt eine Seite.
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Ein Outfit für den Abgrund

betr.: 41. Todestag von Elvis Presley / „Die sieben Leben des Elvis Presley“

„Die sieben Leben des Elvis Presley“ – kürzlich auf arte gezeigt und noch auf der Mediathek abrufbar –  ist die beste Dokumentation über den King seit Jahren. Sie erzählt vom Auf und Ab in der Karriere dieses Künstlers, den wir uns heute eigentlich nur als Legende vorstellen können.
Mit großer Offenheit verurteilen die Zeitzeugen nicht nur die Qualität von Elvis‘ Filmen, die diesen in den 60er Jahren hauptsächlich beschäftigten und für eine große Entfremdung mit seinen wirklichen Fans führten, sondern auch die der Songs darin. Ich musste an eine Videosession mit einem Nachbarsjungen denken, der mich mit dem Film „König der heißen Rhythmen“ einst zum Elvis-Fan erziehen wollte.* Der Song „Little Egypt“ war derartig albern, dass er sich regelrecht geschämt hat.

Die Doku wirft auch ein neues Licht auf den größten Treppenwitz im Zusammenhang mit Elvis Presley. Der für die Welt unerwartete Tod traf ihn bekanntlich zu einem Zeitpunkt, als er die schrecklichsten Klamotten seiner Karriere trug Weiterlesen

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In der Umlaufbahn

Aus dem unveröffentlichten Jugendbuch „Ich will ja gar nicht mitspielen“, das eine westdeutsche Jugend in den frühen 80er Jahren beschreibt.

Auch zur Freundschaft braucht man Talent, nicht nur zu so musischen Verrichtungen wie Jonglieren oder Klavierspielen. Das habe ich begriffen, als Jonas eines Tages so schlechte Laune hatte. Ich verstand es nicht sofort an diesem Tag, doch der markierte den Beginn eines langsamen Prozess der Erkenntnis. Weiterlesen

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Die schönsten Filme, die ich kenne (73): „Galaxy Quest – Planlos durchs Weltall“

Wer bei „Raumschiff Enterprise“ (der klassischen Serie) einen roten Pullover trägt, der wird es vermutlich nicht überleben, zu einem Landetrupp abkommandiert zu werden. Besonders dann, wenn er keinen Namen hat. Seit vor gut 25 Jahren ein niederbayerischer Komiker diese Erkenntnis aus den Comedy-Clubs der USA in die unsrigen importiert hat, hat sich eine regelrechte Industrie gebildet, deren alleiniges Sujet die Verarschung der Serie „Star Trek“ ist. Den Fans der Serie hat das den Spaß nicht verdorben, aber insgesamt war es zuletzt ein bisschen zuviel des Guten.
Umso verblüffter war und bin ich von einem Film, der so ziemlich alle Enterprise-Schmähwitze zu einer runden Sache zusammenfügt: „Galaxy Quest – Planlos durchs Weltall“. Obwohl der Film nicht nur die Serie selbst aufs Korn nimmt, sondern auch ihre nerdigen Fans und ihre desillusionierten Darsteller, kommt er ohne jeden Sarkasmus über die Runden. Er praktiziert die gleiche Liebe zur Kreatur, die schon „Raumschiff Enterprise“ ausgezeichnet hat, ohne dass es deswegen weniger zu lachen gäbe.

Felsenfest davon überzeugt, eine tapfere Weltraum-Crew vor sich zu haben, entführen echte Außerirdische auf einem Trekkie-Meeting die abgehalfterten Ex-Darsteller der vor 20 Jahren sehr erfolgreichen, aber längst abgesetzten TV-Serie „Galaxy Quest“. Die Besucher vom Planeten Klatu Nebula haben die TV-Episoden als „historische Dokumente“ missverstanden Weiterlesen

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Tierhaargespräche

geführt von Monty Arnold
Die Mutter

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Film- und ComicCon Offenburg (2)

Film-ComicCon-Offenburg

Gut 25 Jahre nach meinem ersten veröffentlichten Comic-Album und meiner ersten Hauptrolle in einem PC-Spiel bin ich erstmal Gast auf einer Convention. Anlass sind – vermutlich – meine 28.000 Sprachtakes in „Deponia“.

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Zu Gast in der Welt der „Ghostbusters“ mit Todd Corman und Jennifer Runyon.

Die Begegnung mit den Kollegen aus Film und Fernsehen war ein besonderes Vergnügen. Zwei Schauspieler waren wegen ihrer Auftritte in „Gostbusters“ geladen: Timothy Carhart alias „feuchtes Handtuch“ mit Gattin Lori und Jennifer Runyon in Begleitung ihres Mannes Todd. Todd heißt nicht zufällig Corman, er ist ein Neffe des legendären B-Filmproduzenten Roger Corman. Todd hat sich nach einem kurzen Ausflug in die Filmbranche seiner wahren Leidenschaft zugewandt, dem Damen Basketball, dem er viele Jahre als Coach diente. Jennifer Runyon spielte u.a. in „The Falcon And The Showman“, „18 Again!“, „Charles In Charge“ und „Up The Creek“ („Das turbogeile Gummiboot“), ehe sie sich in die Mutterschaft verabschiedete.

Star Wars20180813_153541RMKein Marvel-Stand weit und breit. Die Kollegen vom Todesstern gewährten mir Unterschlupf. Weiterlesen

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Film- und ComicCon Offenburg (1)

Film-ComicCon-Offenburg

Gut 25 Jahre nach meinem ersten veröffentlichten Comic-Album und meiner ersten Hauptrolle in einem PC-Spiel bin ich erstmal Gast auf einer Convention. Anlass sind – vermutlich – meine 28.000 Sprachtakes in „Deponia“.

Soweit ich mich erinnere hat die Kultur der Conventions mit den Trekkies begonnen. Diese Fans der Serie „Star Trek“ bzw. „Raumschiff Enterprise“ erschienen verkleidet zur kostenpflichtigen Autogrammstunde mit ihren Serien-Idolen, als es weder die Ausdrücke „Cosplay“  und „Nerd“ noch die heutige parodistische Industrie von „Star Trek“-Verarschungen gab. Diese Freude an der Mutation (um mal im Jargon zu bleiben) hat aus Film- und Comic-Börsen die Art von Kostümparty gemacht, die eine „Con“ heute ausmacht. Die verkleideten Trekkies sind (mehr als etwa die Teilnehmer des Kölner Karnevals) die Vorläufer der heutigen Cosplayer, die sich auf die japanischen Mangas beziehen und mit Film und Comic (sowie mit Science-Fiction-Serien) gar nichts am Hut haben.

Ich habe mir heute sagen lassen, dass die Aufnahme von Charakteren aus Games und Fantasy-Abenteuern in den Cosplay-Begriff eine neue Entwicklung sei. Entsprechend farbenfroh sah der heutige Cosplay-Wettbewerb aus, und die Kostüme waren natürlich selbstgefertigt. Die Manga-Ikone „Sailor Moon“ erschien nur noch als Parodie – im Zombie-Zustand – und entschuldigte sich sogar für die „altbackene“ Kostümwahl.

DSC_0515Die Teilnehmer des Cosplay-Wettbewerbs am ersten Tag der Film- und ComicCon. Wie üblich bei solchen Ratings, ging mein Favorit (hinten 4. von rechts) leer aus. Er konnte in seiner Rüstung sogar tanzen. Weiterlesen

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Aufgedampftes – Briefe aus dem Osten (11 und Schluss)

Mitte der 80er Jahre pflegte ich eine Brieffreundschaft mit einem anderen Teenager: Andreas aus dem heutigen Sachsen-Anhalt. Es waren wohl Wünsche wie die in diesem Brief geäußerten, die den Auf- und Durchsichtsorganen irgendwann zu viel wurden, vielleicht trug auch der freche Ton dazu bei. In einem der vorangegangenen Briefe hatte mir Andreas geschrieben, dass man in der DDR nicht an Peace-Abzeichen herankäme, wenn man nicht „Kontakte“ hätte.

Brief 14_Ende

ENDE

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Die Outtakes von Ralf König (127): „Herbst in der Hose“ (xxvi)

Musik spielt in Konrads Leben naturgemäß eine große Rolle, und mit einem Liedvortrag landet er beim alten Paul einen besonderen Erfolg. Die letzten vier Bilder dieses Zweiseiters (Seite 158) wurden neugestaltet.

Lied neuFortsetzung folgt
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