Psycho-Test

Erkenne Dich selbst!

Apfel verhält sich zu Kern wie Erwachsener zu:

A) Baby – B) Oma – C) Orange – D) Fenster
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Architekt verhält sich zu Gebäude wie Bäcker zu:

A) Bäckerei – B) Schicksal – C) Grenze – D) Kuchen
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Drogen verhält sich zu Junkie wie Religion zu:

A) Stinktier – B) Mensch – C) Rakete – D) Hochhaus
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Erworbener Autismus verhält sich zu Übertriebene Smartphone-Nutzung wie Muskeln zu:

A) Münzen sammeln – B) Geige üben – C) Bodybuilding – D) Jogging
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Selbstmitleid verhält sich zu Rührseligkeit wie Benzin zu:

A) Auto – B) Flugzeug – C) Fahrrad – D) Dampfschiff

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Die wiedergefundene Textstelle: „Überfahrt“ (50)

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Die Marvels wie sie wirklich waren: Joe Sinnott

Diese Serie mit Artikeln zur Geschichte der Marvel Comics aus dem Silver Age ist eine Übernahme aus dem Fanmagazin „Das sagte Nuff“ (2005-10). Ich bedanke mich herzlich für die Genehmigung, sie hier wiederzugeben.

Joe Sinnott
16. Oktober 1926 – 25.6.2020
Einsatzgebiet: Inker (Reinzeichner)
Erste deutsche Erwähnung: Hit Comics Nr. 4
Wichtige Arbeiten: „Fantastic Four“ # 5, 44-92, 94-95, 98-102, 106-113, 116, 119-151

Nach Ende des zweiten Weltkriegs arbeitete Joe Sinnott zunächst für drei Jahre in einer Zementfabrik, ehe er sein Studium an der Cartoonists And Illustrators School (später in School Of Visual Arts umbenannt) antrat. Auf Empfehlung von Burne Hogarth, Mitbegründer der Schule, der Joe Sinnotts Stil als passend für die Comicbranche empfand, zeichneten er und sein Klassenkamerad Norman Steinberg die Hintergründe für Tom Gills Western-Movie-Adaptionen im Auftrag des Dell Verlags. Tom Gill war einer der Ausbilder an der Cartoonists And Illustrators School. Joe Sinnott konnte schnell Fuß fassen, so dass sein erster eigener Comic „Trudi“ in „Mopsy“ #12 mit Coverdatum vom Dezember 1950 bei St. Johns Publications veröffentlicht wurde. Im Folgejahr begann er für Atlas bzw. Timely Comics zu arbeiten, Weiterlesen

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Neuordnung des Ostens

Immer wenn ich höre, jede Generation habe ein Recht auf eine eigene Neuübersetzung wichtiger fremdsprachiger Literatur, wird mir ein wenig bang ums Herz. Zum Glück bekommt man heute fast jedes Buch antiquarisch, falls die neue Version danebengeht.
Manchmal begnügen sich die Verlage auch damit, das betreffende Werk nicht gleich ganz neu zu übersetzen, sondern nur daran herumzupopeln. Man beseitigt einige Formulierungen, die das Alter des Textes – auch des ursprünglichen – verraten könnten, um uns Heutige nicht zu irritieren.
Die Ergebnisse dieser Bemühungen begegnen mir gelegentlich im Prima-Vista-Unterricht, wenn meine Schüler mit einer jüngeren Auflage arbeiten.

Dieser Tage war es einmal umgekehrt. Meine Kishon-Gesamtausgabe ist zu umfangreich, um sie neu zu übersetzen, der Autor fällt zu sehr unter „Unterhaltung“, um die Grundrechte irgendeiner „Generation“ zu tangieren, und außerdem wird der auch alte Übersetzer Friedrich Torberg noch immer von vielen geschätzt. So hatte ich also diesmal die verschlimmbesserte Fassung vor mir. Der Text mit dem Titel „Butterfly“ wurde erstmals 1984 gedruckt. Weiterlesen

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Ich geb’s auf!

betr.: „Fortsetzung folgt“ bei SWR2

Im „Literarischen Quartett“ brachte Marcel Reich-Ranicki sein Missfallen einmal auf die Formal, dieses Werk sei doch eher Frauenliteratur. Sigrid Löffler, der das Buch unwesentlich besser gefallen hatte, tat ihre Pflicht und tadelte ihn für die Frauenfeindlichkeit, bei der sie ihn ertappt haben wollte.
Ich glaube, so hatte Reich-Ranicki das gar nicht gemeint.
Literatur ist dann am besten, wenn sie möglichst unterschiedliche Menschen anspricht. Also nicht nur Frauen, sondern auch Frauen. Wäre ein anderes, vergleichbar gescheitertes Buch als „Jungsliteratur“ bezeichnet worden, hätte das sicher niemand beanstandet.

Ich musste an diese Situation denken, als ich die gestern gestartete neue Lesung auf einem öffentlich-rechtlichen Radiosender nachhörte. Ich entscheide mich gern nach der ersten Folge, ob ich Reihe komplett aufzeichne, um sie mir dann am Stück anzuhören.
Heute hatte ich schon nach wenigen Minuten einen bösen Verdacht, von dem ich mich nicht mehr erholte – das gleiche Gefühl, das Marcel Reich-Ranicki in jeder Gesprächsrunde gehabt haben mag (und ich schon bei der vorangegangenen Serie).
Ein einziges ereignisloses, verspanntes Selbstgespräch – in diesem Falle ein weibliches, aber auch aus männlicher Perspektive hätte es mich gelangweilt. (Zwischendurch wurde mehrmals deutlich, dass die Autorin sich den Wikipedia-Eintrag zu Guy de Maupassant durchgelesen hatte, aber das ließ ihre eigene Prosa nicht besser aussehen.)

Ich liebe diese Bücher, bei denen mir beim dritten oder vierten Kapitel auffällt, dass mich die Geschichte eigentlich nichts angeht und dass mich das Milieu im Grunde nicht interessiert. Und dass ich das bisher noch gar nicht bemerkt habe, weil es einfach gut oder wenigstens gut erzählt ist. Okay, ist vielleicht ein bisschen viel verlangt.

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Der enteierte Großmeister

betr.: 30. Todestag von Roald Dahl

An Roald Dahl wird sich heute vor allem wegen der unkonventionellen Kinderbücher erinnert, die lediglich den letzten Teil seines Werkes bilden. Zunächst hatte er seine selbst erlebten Fliegergeschichten aus dem Krieg veröffentlicht, dann schrieb er die unerreichten makabren Short-Stories, die seinen Ruhm manifestierten, sowie allerlei Einzelstücke, z.B. ein Bond-Drehbuch.
Doch die Kinderbücher sind alles, was uns heute interessiert, was vor allem daran liegt, dass sie uns chronologisch am nächsten sind. Außerdem wurden und werden sie emsig und mit großem Erfolg verfilmt.

Ihre Bosheit ist (im veralteten Sinne) britisch-schwarzhumorig, die Konsequenz ihrer Garstigkeit beeindruckt, und nur ein bereits berühmter Erfolgsautor wie Roald Dahl durfte sich solche Frechheiten herausnehmen. Damals. Heute verblasst dieses Erbe, denn die Adaptionen werden nun einmal von uns Heutigen gemacht, und wir neigen dazu, unsere lieben Kleinen zu verpimpeln. Auch die Bücher selbst werden gewiss in späteren Auflagen entschärft werden. Weiterlesen

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The Glorious Theater Lyrics Of Monty Arnold (24): „Because We’re Kids“ („Kid’s Song“)

https://www.sheetmusicnow.com/

Kinderlied
deutsch von Monty Arnold

Nur weil wir knubblig sind
und lustig anzuseh’n
und unsere Köpfe groß und rund,
ist das ja wohl noch lang kein Grund,
gemein zu sein
und rumzuschrei’n!
Ihr Großen seid ja wohl nicht ganz gesund.

Nur weil ihr dumpfer klingt
und wir die Kurzen sind,
am Boden näher dran als ihr,
müsst ihr nicht tun, als wären wir
total beschränkt. Weiterlesen

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Die wiedergefundene Textstelle: „Überfahrt“ (49)

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Fabelhaft gealtert: „Für alle Fälle Fitz“

betr.: Binge-Watching in der Corona-Krise

Ab Oktober 1993 war ganz Großbritannien im Fitz-Fieber, drei Jahre später war es auch bei uns soweit. In der Zwischenzeit hatte es überall auf der Welt hymnische Rezensionen und Auszeichnungen geregnet. Nie zuvor hatte sich eine Krimireihe so tief in kleinbürgerliche Abgründe gegraben und dabei so lebensnah und dreckig gewirkt. Der katholisch vorgeschädigte Jimmy McGovern unterwarf in seinen Drehbüchern die Tristesse unserer 70er-Jahre-Tatorte den Gesetzen des amerikanischen Großstadt-Dschungels, aber ohne den Glamour des Film Noir. Die Dialoge waren so schlagfertig wie in einer Neil-Simon-Komödie.

Die Serie „Für alle Fälle Fitz“ (der anspielungsreiche Originaltitel „Cracker“ wird zu Beginn der dritten Folge erklärt) kreist um den Psychologen Edward Fitzgerald. Der wird eher zufällig zum Profiler der Polizei von Manchester – wiewohl dieser Begriff in der Serie nicht auftaucht, da er damals noch nicht zum deutschen Sprachgebrauch gehörte.
Fitz ist spielsüchtig, wiegt 127 Kilo, raucht 50 bis 80 Zigaretten am Tag, säuft rund um die Uhr und setzt seinen analytischen Verstand zumeist in angriffslustigen Sarkasmus um. Eine solche Figur, wie sie der Autor nach seinem eigenen Bild geformt haben will, hätte auf dem Bildschirm leicht etwas konstruiert wirken können, doch ihr Darsteller füllte sie prachtvoll aus. Der übergewichtige schottische Comedian und Charakterdarsteller Robbie Coltrane  war bei der „Rolle seines Lebens“ angelangt – so sah man das, bis er ein paar Jahre später Weiterlesen

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Tierhaargespräche

geführt von Monty Arnold

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