Jack Davis – Nonsens, Horror, Filmplakate

betr.: 96. Geburtstag von Jack Davis / „The History Of EC Comics“ im Taschen-Verlag

… und 1973 in dem Kultbuch „Der beste Horror aller Zeiten“.

Die Zeichnungen von Jack Davis versinnbildlichten für mich als Heranwachsenden den amerikanischen Humor wie sonst nur das Gesicht von Jerry Lewis. Ich kannte sie von alten Filmplakaten bzw. Soundtrack-Alben – trotz seines beinahe realistischen Zeichenstils fühlte er sich nur für Komödien zuständig – und aus der Zeitschrift „MAD“. Nun haben uns innerhalb kurzer Zeit sowohl das legendäre Nonsens-Magazin als auch sein unbezahlbarer deutscher Chefredakteur und Neuerfinder Herbert Feuerstein verlassen.
Dass Jack Davis weiterhin eine führende Größe im Bereich des Horror-Comics war, wurde mir erst später bewusst, als die sporadischen Nachdrucke der EC-Gruselgeschichten unterkamen. – „EC“ steht für „Entertaining Comics“ und verlegte außerdem „MAD“, das zunächst nur aus Comics bestand und sich dann zu einem redaktionell komplexeren Satiremagazin entwickelte.
Soeben hat der Taschen-Verlag eines seiner ambitionierten Coffee Table Books der Geschichte und dem Programm von EC gewidmet, dessen Horrorgeschichten auf dem Comicmarkt unterdessen in immer neuen Reprint-Ausgaben nachleben.
Wer möchte, kann Jack Davis kennenlernen, als wäre er noch unter uns.

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Eine Antwort auf Jack Davis – Nonsens, Horror, Filmplakate

  1. Stephan sagt:

    Jack Davis ist einer meiner Lieblingsautoren. Seine Filmsatiren sind echte Klassiker. Noch heute benutze ich seine Phrasen. Zum Beispiel aus Star Wars VI „Mein Lord, meine Männer arbeiten täglich 24 Stunden an der Fertigstellung des Todessterns!“, „Dann lassen Sie sie 25 Stunden täglich arbeiten!“, „Mein Lord, wie soll das gehen?“, „Mir doch egal! Ich bin Tyrann und kein Mathematiker!“
    Schon als 10 jähriger hab ich die MAD Beiträge nach Autoren und nicht nach Themen ausgewählt.
    Jack Davis, Al Jaffee, Paul Coker und Sergio Aragonez sind meine persönlichen Favoriten.

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